Nokia N9 ab Oktober
Das Nokia N9 nicht mit Symbian und auch noch nicht mit Windows Phone 7, nein mit MeeGo soll im Orange in der Schweiz erhältlich sein.
Nokia - bis dato untrennbar mit der Plattform Symbian verbunden und dafür bekannt, neu auf Windows Phone 7 zu setzen, lanciert mal was ganz Neues: das Smartphone Nokia N9. Nicht nur die Hardware ist ein echter Hingucker, sondern auch das Betriebssystem. Zum Einsatz kommt MeeGo. MeeGo basiert auf Linux und ist Open Source.
Das Gerät hat ein vollständig tastenlose Bedienung, wie das iPhone 4 oder das Galaxy S2 von Samsung, welches auf einem Touchscreen basiert – nur ohne Home-Button oder weitere mechanische Knöpfe, hat echtes Multitasking. Einziger Wermutstropfen des Geräts: Das verwendete Betriebssystem MeeGo. Aus MeeGo ist bis heute nichts geworden: Es sollte wie beispielsweise Android auf Handys, Tablets, Netbooks und auch auf Fernsehern laufen. Bis auf Besitzer weniger Geräte, unter anderem ein paar Fernseher, hat kaum ein Durchschnittsverbraucher etwas von MeeGo mitbekommen.
Im März 2011 verkündete Nokia seine Kooperation mit Microsoft. Für die nächsten fünf Jahre entstehen Nokia-Smartphones auf Basis von Windows Phone 7. Es steht eigentlich fest, das N9 ist eher ein Produkt, das aufgrund von Vertragsvereinbarungen (mit Intel) entstand ist und weniger im Hinblick auf eine grosse Zukunft im hart umkämpften Mobilmarkt. Die Gefahr besteht , dass das N9 ein Einzelstück bleiben wird. Für App-Entwickler ist das Gerät daher wenig attraktiv. Dabei bietet die Technik genügend Power und Features für heutige Anforderungen: ein 1Ghz-Prozessor, HSPA, WLAN 802.11a/b/g/n, Bluetooth 2.1, NFC-Chip und eine 8 Megapixelkamera.
In Deutschland wird das Nokia N9 nicht vertrieben.
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